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Ich habe mich mal entschlossen, ein paar Zeilen
nieder zu schreiben. Die Taschenwolfbande stellt oft unser Wohnzimmer und
auch manchmal das ganze Haus auf dem Kopf. Aus diesem Grunde versuche ich
das Geschehene mal irgendwie wieder zu geben, um auch andere Interessierte
an dem Spaß und an dem Leben mit Ratten teilhaben zu lassen.
Zunächst aber etwas, dass mir sehr am Herzen liegt und gar
nicht lustig ist.
Am 31. August 2009 mussten wir uns leider von
unserer Zelda, der kleinen Piratenprinzessin, trennen. Der Tierarzt gab uns
den Rat, nachdem wir alles versucht hatten, sie nun doch von ihrem Leiden zu
erlösen. Das taten wir schweren Herzens, und so ist sie nach kurzer aber
schlimmer Krankheit friedlich eingeschlafen.
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Wir vermissen sie alle sehr. Ich im Besonderen.
Ihr Charakter war einzigartig. Sie war wie ein kleiner Hund.
Ist mir überall hinterher gelaufen. Sobald sie mich oder jemand anderen sah,
ist sie am Bein hochgeklettert. Natürlich auch in der Hoffnung auf was
Leckeres. Zelda war immer freundlich. Beißen war ihr fremd.
Wenn ich sie rief, kam die Fluse sofort
angelaufen, egal woher. Sie war immer die Erste am Türchen, wäre am Liebsten
den ganzen Tag im Haus herumgelaufen, damit sie auch nichts verpasste und
ausgiebig an den Kerzen nagen konnte.
Zwar hatte sie leider zum Schmusen oft gar keine
Zeit, aber man konnte sie ab und zu doch überreden. Sie hatte Spaß daran,
wenn ich sie auf den Rücken drehte. Dann hat sie sich mit ihren kleinen
Hinterbeinchen an meiner Hand abgestoßen, und ist so rücklings über das Sofa
gerobbt. Sah zum Schießen aus.
Ihre Lieblingsspeise war Grießbrei. Da konnte sie
sich rein legen. Die Fluse war ganz verrückt nach Bier. Das konnten wir
nicht ohne Aufsicht in Reichweite stehen lassen.
Sie wurde eigentlich immer Zeldanski gerufen.
Warum weiß wohl keiner so genau.
Wir haben die Fluse im Garten begraben. Das Grab
schön mit Blümchen bepflanzt und mit Steinen umrandet.
Zelda war etwas ganz Besonderes und wird immer
einen Platz in meinem Herzen behalten. |
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10. September 2009
Narnia vermisst Zelda.
Sie ist noch ruhiger geworden, macht mir ein wenig Sorgen. Sie wird viel
geknubbelt und von Shego und Wega abgelenkt. Die beiden machen ihre Sache
hervorragend!
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30. September 2009
Wir haben uns dazu entschlossen, doch eine
Nachfolgerin für Zelda zu suchen.
Wir wollten erst nicht.
Und so habe ich kurzer Hand mit Hexe telefoniert.
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01. Oktober 2009
Wir sind nachmittags zu Hexe nach Dortmund
gefahren und haben unsere kleine Maus (9 Wochen) abgeholt. Sie war sofort
sehr zutraulich und anschmiegsam. Ich hab mich umgehend in sie verliebt.
Sie ist dann in den kleinen Käfig eingezogen,
damit sich die Bande erstmal beschnüffeln konnte.
Am Abend waren sie dann schon alle zusammen auf
der Couch. Die Großen sind etwas wild, aber nicht böse. Wird wohl noch ein
paar Tage dauern, bis alle ruhiger werden. Wir haben unser Baby Tetra, in
Gedenken an Zelda, genannt. Damit verbindet die beiden wenigstens der Name.
Wenn Tetra so bleibt, wie sie sich momentan gibt, wird sie Zelda ähnlich.
Das würde mich sehr freuen, denn
Shego (die Verrückte), gehört meiner Tochter Yoshi,
die sie Shigmac ruft. Sie ist sehr quirlich und unglaublich spielsüchtig.
Sie kommt ohne Vorwarnung angeschossen und nagt am Finger. Dann muss ich sie
auf den Rücken drehen und schütteln. Sie versucht dann, was ihr natürlich
immer gelingt, abzuhauen. Rennt und Hüpft dann wie ein Känguru auf dem Sofa
hin und her. Bis ich sie dann wieder erwische. Das hält sie sehr lange
durch. Beachte ich sie nicht, müssen schon mal meine Couchkissen dran
glauben. Das ist natürlich nicht so schön. Sie benimmt sich dann wie ein
tollwütiger Hund und reißt dass Innenleben heraus. Vielleicht bekommt sie
zuviel Kraftfutter. ;o)
Sie klettert an unserer verklinkerten Wand bis
unter die Zimmerdecke, dass mir das Herz stehen bleibt. Dann balanciert sie
auf der Gardinenstange hin und her.
Sie verschleppt gerne Sachen vom Wohnzimmertisch. Wir haben ca. 5 Pakete
Taschentücher hinterm Wohnzimmerschrank und noch einige andere diverse Dinge
da drunter, die wir vermissen.
Sie macht uns unglaublich viel Freude.
Shigmac mag Käse, Nüsse und Grießbrei gerne.
Wega ist etwas ruhiger und gehört meinem Partner
Mike. Sie spielt lieber mit Narnia oder Shego, klettert auch zum Glück nicht
ganz so viel und so hoch.
Sie brauchte ein wenig länger, um Vertrauen zu fassen, kommt aber
mittlerweile auch auf Zuruf. Knubbeln mag sie nicht so, obwohl einiges an
ihr dran wäre zum Durchkneten. Aber sie lässt es ohne Probleme über sich
ergehen. Die Fluse verschleppt auch diverse Gegenstände, aber nicht ganz so
extrem.
Sie buddelt für ihr Leben gerne in meinen Pflanzen, sehr zum Leidwesen
dieser.
Auf der Schulter zu sitzen, ist nicht so ihr Ding, es sei denn, dass der
dazugehörige Mund an irgendetwas kaut. Dann geht’s los. Dann wird mit aller
Macht versucht, an den Inhalt zu gelangen. Auch auf Kosten von Unterlippe,
Zahnfleisch und co..
Wega, von uns eigentlich nur Joda genannt, ist extrem verfressen.
Sie mag Rosen sehr gerne. Und alles andere auch! Das versteckt sie dann in
einem auf den Kopf gestellten Blumentopf. Aber meistens bleibt nichts übrig.
;o)
Die Fluse macht manchmal den Eindruck, als lebe sie in einer anderen Welt.
Sie ist dann wie weggetreten. Liegt vielleicht an meinen Zimmerpflanzen. ;o)
Joda ist eine liebenswerte, dicke, knubbellige Dumpfbacke.
Narnia ist die “Sanfte“ und gehört meinem Sohn Lui.
Sie ist sehr sensibel aber absolut nicht scheu. Kommt sofort angelaufen,
wenn sie einen von uns erspäht. Man muss tierisch aufpassen, dass man nicht
drauf tritt. Sie liebt es, alles was man Essen kann, zu bunkern. Sie hat
dafür einen Korb im Käfig, den muss ich dann ab und zu leeren, weil sie
manchmal auch Sachen klaut, die eigentlich nicht für sie bestimmt waren.
Nani hat extrem weiches, feines Fell. Man kann sehr gut ihre Muskulatur
darunter erkennen. Sieht mit der blauen Farbe echt beeindruckend aus, und
war deshalb Namensgeberin der Taschenwölfe. Wenn Nani klettert, sieht der
Rücken aus wie von einem Miniwolf.
Ich streichle sie sehr gerne und das lässt sie sich auch gefallen.
Narnia macht einen sehr edlen und vornehmen Eindruck. Sie schaut so
überlegen und ruhig.
Gespielt wird aber nur mit den Artgenossen. Sie ist die Ranghöchste.
Nani darf durch das gesamte Haus streifen, weil sie auf Zuruf sofort kommt
und nichts zerstört. Ausnahmen bilden Küche und Büro, da darf auch sie nicht
rein.
Sie ist sehr sehr lieb und mag es, auf der Schulter mitgenommen zu werden.
Narnia schläft gerne im Bett und frisst am Liebsten Mais, Nüsse, Kerzen und
Grießbrei. Ihre absolute Lieblingsspeise ist Quark mit Honig. Dafür kommt
sie sogar aus dem Bett wieder heraus ;o)
Narnia hat Zelda gefüttert, als diese zu krank und
schwach war.
Sie hat bei uns den Status der Unantastbaren. Sie
darf alles, was ihr keinen Schaden zufügt.
Narnia ist ein riesengroßer und unbezahlbarer Schatz!
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02. Oktober 2009
Nani hat Tetra sofort in ihr großes, sanftes Herz
geschlossen. Sie wurde gleich zwangsgeputzt, mit einer wahnsinns Hingabe.
Die Kleine hat das sehr genossen. Joda und Shego sind ziemlich wild. Aber
Tetra steckt das gut weg und rennt auch immer wieder hinter her. Blessuren
hat sie keine.
Deshalb hab ich mich bereits heute dazu entschlossen, sie mit in den großen
Käfig zu setzen. Ob auch über Nacht, wird sich erst abends zeigen.
Tetra ist sehr zart. Immer noch anhänglich und überhaupt nicht ängstlich.
Sie macht sich sehr gut. Was mir heute aufgefallen ist, sie ist sehr
verfressen. Man kann sie ganz leicht mit Futter locken. Das geht mit Shigmac
nicht so leicht. Die ist heute wieder wie ein Känguru um Tetra rum
gesprungen, und die fand das ganz toll. Meine Kissen habe ich vorher bereits
in Sicherheit gebracht. ;o) Tetra sucht bereits meine Nähe. Klettert
in die Ärmel oder die Bauchtasche. Das ist sehr schön.
Narnia hat sich heute ganz lange von mir streicheln lassen. Sie saß auf der
Couch zwischen meinen Beinen gekuschelt, ganz ruhig. Das habe ich genossen.
Zurzeit hocken alle im großen Haus zusammen. Bin
mal gespannt, ob das so gut geht. Werde alle im Auge behalten.
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03. Oktober 2009
Weil gestern Abend alles ruhig im Wolfsbau war,
hab ich mich entschlossen, Tetra auch über Nacht dort zu lassen.
Heute morgen gab es dann Ei zum Frühstück, da hat die kleine Maus ordentlich
zugelangt. Da geht verdammt viel rein in so ein kleines Geschöpf.
Meine Tochter war ebenfalls ganz begeistert von Tetra. Sie ist ihr fast auf
dem Arm eingeschlafen. Das ist ne ganz liebe Maus. Will hoffen, dass das so
bleibt. Nani umsorgt sie wie eine Mama. Die anderen sind immer noch wild.
Aber nichts Ernstes, alles nur Spiel.
Nani ist, während ich hier schreibe, auf dem Weg
in den zweiten Stock. Vermutlich in das Bett meiner Tochter. ;o) Da werde
ich sie dann nachher wieder finden.
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04. Oktober 2009
Heute haben alle richtig Gas gegeben. Wie die
Wilden sind sie durchs Wohnzimmer gepest. Tetra bleibt vorerst auf der
Couch. Weiß nicht, ob ich sie sonst wieder finde.
Alle spielen miteinander. Es gibt keinen Ärger mehr. Tetra fängt wie Shego
an, mit meiner Hand zu spielen. Wenn die so wird wie die Verrückte, dann
gute Nacht. Schau schon mal nach ner neuen Couch ohne Kissen. ;o)
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08. Oktober 2009
Endlich ist wieder richtig Leben im Käfig. Die Flusen sind wie verrückt.
Jede spielt mit jeder und es geht drunter und drüber. Tetra macht sich
hervorragend. Sie traut sich allein noch nicht aus dem Käfig und bleibt auch
noch freiwillig auf der Couch. Heute wurde mein Partner Mike quasi
geplündert. Er brachte etwas zu Essen mit ins Wohnzimmer. Das war ein
Fehler. Er kam nicht wirklich zum Essen. Alle vier stürzten sich auf ihn.
Shego lenkte ihn mit ihren schnellen Kletterkünsten ab, und die anderen drei
holten sich das Leckerchen. Für Shigmac blieb selbstverständlich auch noch
was über. Denn bei seinen Versuchen sich zu wehren, fiel natürlich einiges
auf den Boden. ;o) Irgendwann gab er schließlich auf und den Rest an die
Wilden ab.
Erst dann konnte er wieder in Ruhe und Frieden auf der Couch sitzen. Wir
haben uns schlapp gelacht.
Gegen vier hatte er keine Chance.
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09. Oktober 2009
Tetra hat sich super eingelebt, als wäre sie hier geboren. Sie hat sofort
alle Rituale der Großen angenommen. Sie ist eine der Ersten, die am Türchen
abends warten. Das ging wirklich schnell. Sie ist sehr aufgeweckt und
pfiffig. Alle drei haben sie gut angenommen.
Sie spielt schon schön mit meiner Hand. Tetra ist wirklich sehr lustig.
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11. Oktober 2009
Heute war Fotoshooting. Da war richtig was los. Zu sehen bei den
Taschenwölfen in der Dritten Welt. Alle haben richtig gut mitgemacht. Aber
die kleinen Monster sind verdammt schnell. Mike hat mir ein paar Tipps
gegeben und die Kamera rattengerecht schnell gemacht. Meine Tochter und ich
haben dann die Sets aufgebaut. Die Flusen waren erst gar nicht so
interessiert, aber dann wurde es besser. Nachdem uns erstmal alle von der
Fahne gegangen waren, weil ich anstelle von vier nur zwei Hände habe, und
sie mir aus der Transportbox entkommen sind, ging's lustig weiter. Eine nach
der anderen wurde abgelichtet. Dabei stellte sich heraus, das Nani sehr
fotogen ist. Shego machte auch eine ganz gute Figur. Allerdings war es sehr
schwierig, die total Verrückte auf dem Schrank zu halten. Nachdem meine
Tochter ihre Cornflakes vor Lachen über den ganzen "Set" gespuckt hatte,
gelang Shigmac dann auch vollends die Flucht. Joda war heute irgendwie nicht
so wirklich willig. Selbst der versteckte Quark half da nicht viel. Die
kleine Tetra traute sich erst nicht so. Aber dann traf sie auf meine
Dekopflanze, die war wohl recht lecker. Ein paar Aufnahmen sind dann doch
noch geglückt. Und so gibt's ab heute ein neues Album zu sehen. Viel Spaß
beim Anschauen.
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26. Oktober 2009
Tetra ist unglaublich.
Sie klebt sofort am Türchen, wenn sie uns nur hört.
Sie ist super verspielt und sehr anhänglich. Mit ihr haben wir einen sehr
guten Fang gemacht.
Sie ist unser kleiner "Wattebausch mit Schwanz".
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01. November 2009
Heute ist die Bande über meine Tochter hergefallen. Sie aß ein Nutellabrot
auf der Couch. Shego ist, nachdem man sie ein paar mal am Arm abgewehrt hat,
mit einem riesen Satz vom Kissen, direkt auf die Schnitte gesprungen. Mit
allen Vieren steckte sie bis zum Bauch im Nutella. Ich konnte sie zum Glück
noch im letzten Moment packen, bevor sie samt Schnitte entfliehen konnte.
Danach mussten wir uns alle waschen, und Shego hatte erstmal genug zum
Naschen an ihren Pfoten.
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27. November 2009
Die
Taschenwolfbande ist nun nach unserem Urlaub wieder bei uns. Sie mussten
während der Zeit bei meiner Tochter aushalten. Die hat extra einen eigenen
Käfig, da fühlen sie sich dann auch heimisch. Ihr Schlafhäuschen haben sie
mitgenommen.
Alle haben den Urlaub gut überstanden. Nani macht uns ein wenig Sorgen. Sie
hat einen Abszess an der Seite ihres Köpfchens. Der Tierarzt hat ihr ein AB
gespritzt und was gegen die Schmerzen.
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10. Dezember 2009
Sind wieder mit Nani beim Arzt gewesen. Der Abszess ist aufgegangen. Der
Arzt hat alles sauber gemacht und gespült. Nani geht es besser. Sie bekommt
noch etwas gegen die Schmerzen.
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13. Dezember 2009
Nani ist fast wieder die alte. Sie frisst und tobt mit den anderen umher.
Die Wunde ist gut verheilt.
Man merkt allerdings, dass sie älter wird. Aus diesem Grund haben wir den
Taschenwolfbau altengerecht verändert. Wir haben ne Menge Etagen und Leitern
eingebaut. Die erleichtern alten Ratten das Leben ungemein. Fragen dazu
beantworte ich gerne.
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20. Dezember 2009
Seit zwei Tagen ging es Nani schon sehr schlecht. Sie ist sehr stark
abgemagert und kann die Hinterbeinchen nicht mehr richtig koordinieren.
Ebenfalls konnte sie heute ihr Wasser nicht mehr halten, und so haben wir
entschlossen, zum Notarzt zu fahren.
Der hat unsere Befürchtungen bestätigt. Sie hat irgendeinen inneren Tumor
o.ä..
Die Lunge hörte sich auch sehr schlecht an. Da das kleine Tier schon
ziemlich schwach war, haben wir gemeinsam mit der ganzen Familie
beschlossen, sie zu erlösen.
Was wir auf gar keinen Fall wollten war, dass sie litt und qualvoll sterben
musste. Denn das hatte sie nicht verdient.
Sie schlief in meinem Arm, im Ärmel, ein. Ganz friedlich.
Sie hat ihre Ruhestätte im Garten neben Zelda bekommen.
Sie war einfach unglaublich. Einzigartig sind sie ja alle, aber sie war
wirklich außergewöhnlich. Wir werden sie sehr sehr vermissen.
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22. Dezember 2009
Die
anderen sind durcheinander. Sie suchen Nani. Selbst aus dem Käfig wollen sie
nicht raus.
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30. Dezember 2009
Die
Flusen sind wieder die alten. Sie toben wieder in meinen Blumentöpfen und
nagen alles an. Ich kann ihnen nicht wirklich böse sein.
Vielleicht zieht ja nächstes Jahr ein neuer Taschenwolf bei uns ein. Mal
schauen.
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14. Januar 2010
Das
alte Jahr ist nun endgültig vorbei. Die Flusen haben entdeckt, dass man
einen Blumentopf, wenn man die Erde hinauswirft, komplett unterhöhlen kann.
Sie sitzen dann alle drei unter der Pflanze und bauen sich ihre Gänge. Sieht
zum Schießen aus. Fotos hierzu in der Zweiten Welt aktualisiert.
Zur Nachfolgerin kann ich schon mal sagen, dass Hexe uns ein Baby
reserviert. Die Mama hat bereits aufgeschnappt. Wir sind alle schon sehr
gespannt, was dabei an Farben herauskommt. Lass mich überraschen und freu
mich schon sehr.
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04. Februar 2010
Heute morgen ist unsere Whistle über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war
weit über acht Jahre alt geworden, nie krank, und hat alle unsere selbst
gezogenen Meerschweinchen überlebt. Sie lag am Mittag auf der Seite und war
anscheinend ganz friedlich eingeschlafen.
Sie wird einen Platz im Garten neben den anderen Schätzen bekommen.
Nun ist unser Billy ganz allein. Er hat jetzt einen Platz neben dem Sofa im
Wohnzimmer, da bekommt er alles mit und ist nicht so einsam. Im Frühjahr
darf er dann wieder in den Garten.
Ab Mitte des Monats wird der Nachwuchs bei uns einziehen. Es werden zwei
kleine Babys kommen. Eine Black Irish und eine Red Eyed Devil. Wir freuen
uns schon sehr.
Bin mal auf die Reaktionen der anderen gespannt. Die sind zur Zeit irgendwie
müde. Dann kommt endlich wieder richtig Leben in den Bau. |
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09. Februar 2010
Leider hat es die kleine RED nicht geschafft. Sie lag morgens tot im Käfig.
Haben uns entschlossen nicht länger zu warten, und dafür die Schwester der
kleinen Irish, eine Black berkshire mitzunehmen. Sie wird Tala heißen,
dass ist Sioux und bedeutet Wolf. Passt zu ihr.
Die Irish heißt Nubia, wie das dunkle Tal.
Beide sind nun erst einmal in den kleinen Käfig gezogen. Dort können sich
alle in Ruhe beschnüffeln, und es kann nichts passieren.
Sie waren auch schon kurz auf der Couch und haben mit Wega Bekanntschaft
gemacht. Die hat sie sofort erstmal zwangsgeknubbelt, und ihnen ne Nuss
geklaut ;o) War ja klar.
Vielleicht werde ich sie morgen mal auf der Couch zusammen lassen. Die
kleine Tala ließ sich schon ganz lange von mir streicheln, dabei ist sie
dann eingeschlafen. Sie sind soo niedlich!
Fotos werden in Kürze folgen.
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10. Februar 2010
Heute waren erst alle zusammen auf der Couch. Wega hat Tala adoptiert ;o)
sie weicht ihr nicht mehr von der Seite. Es gab keinen Zoff. Alle waren ganz
entspannt.
Ich habe beschlossen, sie mal zusammen in den großen Käfig zu lassen.
Die Kleinen waren sofort in ihrem Element. Kletterten hoch und runter und
fraßen ordentlich. Shigmac ist etwas wild, wie immer. Wega nimmt die Kleinen
in Schutz und passt auf. Echt süß. Mal schauen, ob sie auch über Nacht dort
bleiben.
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23. Mai 2010
Lange, lange nichts mehr geschrieben.
Die beiden Schwatten sind natürlich im großen Käfig geblieben. Alle lieben
sich. Unsere Ratten sind sehr pflegeleicht, was das Zusammenleben angeht.
Wir hatten uns ja dazu entschlossen, bis auf Sechse aufzustocken. Wollten
ein Devilmädchen dazu nehmen. Daraus wurde leider nichts. Deshalb ist ja
Tala zu uns gestoßen. Es war aber immer noch ein Platz frei.
Ich fand, es wurde mal wieder Zeit für eine Siam sealpoint. Wollte aber
keine, die so aussah wie Zelda. Also musste eine BES her.
Also auf, zum Flusendealer unseres Vertrauens.
Wir reservierten uns eine supersüße kleine BES und nannten sie Eponie.
Leider hatten wir mit Eponie nicht sehr viel Glück. Sie verstarb aus
unerklärlichen Gründen am dritten Tag, nachdem wir sie zu uns nahmen. Der
Doc konnte ihr nicht mehr helfen.
Danach hatten wir erstmal die Nase voll, und haben uns intensiv unserem
Wolfsrudel gewidmet.
Dann, Ende März, zog das kleine Baby Baba bei uns ein. Eine waschechte Black
Eyed Siam mit Sealpoint. Super niedlich und wie immer, super lieb!
Sie musste etwas leiden. Shigmac war ziemlich grob, aber wie wir später
herausfanden, auch mit Recht. Baba war sehr vorlaut und frech zu den Großen.
Wenn es aber zu wild wurde, schmiss sich Wega mit ihrem Gewicht dazwischen.
Sie ist immer zur Stelle, wenn es Geschrei gibt. Der ideale
Streitschlichter. Sie ist einfach eine ganz liebe Maus.
Mittlerweile ist Baba schon fast erwachsen. Alle haben sich gut zusammen
gerauft. Es ist ein herrlicher Anblick, wenn alle miteinander toben.
Aber meistens spielen immer nur zwei bis drei miteinander. Sie haben so ihre
Lieblinge.
Es ist total verblüffend. Wega steht voll auf Nubia und Baba. Shegmac mag
auch Baba und Tala. Geschmust wird aber am Liebsten mit Tetra. Tetra mag
alle. Sie weicht mir nicht von der Stelle, wenn sie draußen ist. Dann ist
Baba auch sehr anhänglich.
Tala ist leider etwas scheu. Sie ist sehr auf mich fixiert. Sie kommt
eigentlich nur zu mir und spielt am Liebsten mit Shego und Tetra. Nubia geht
dem Mike nicht von der Pelle. Die klebt an ihm und lässt die anderen toben.
Sie mag ebenfalls Wega sehr gerne. Die beiden haben sich gesucht und
gefunden.
Es ist wunderschön zu sehen, wie alle gut miteinander auskommen. Der
Wolfsbau lebt wieder!
Demnächst gibt es auch neue Fotos.
Übrigens, Billy hat nach seiner überstandenen OP wieder den Garten besetzt.
Er hatte sehr stark abgebaut. War ziemlich mager.
Damit er nicht alleine ist, sind drei entzückende Damen mit eingezogen.
Strudel, Franse und Pinky.
Da ist nun auch wieder richtig Leben in der Bude.
Ich glaube, Billy wird noch mindestens zehn Jahre. Er hat sich wieder super
erholt und an Gewicht zugelegt. Einfach nur toll!!!
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26.05.2010
Mir
ist aufgefallen, dass man im Laufe der Rattenhaltung immer neue Dinge dazu
lernt, die den Umgang und die Pflege dieser doch so außergewöhnlichen Tiere
betreffen. Deshalb habe ich mich entschlossen, hier im TB einige nützliche
Tipps nieder zu schreiben, wann immer sie mir einfallen.
Da es eine ganze Menge an wissenschaftlichen Quellen im Internet gibt, und
auch ganz viele Rattenliebhaber ihre HP mit Wissen über Haltung,
Krankheiten, Rassen / Farbschlägen etc. bestückt haben, will ich hier mal
versuchen, Tipps aus dem Alltag mit den Tieren festzuhalten.
Achtung hier kommt einer:
Da unsere Flusen immer wieder zum Schniefen neigen, besonders im Winter,
mussten wir uns etwas überlegen. Durch die ständig laufende Heizung wird die
Luft im Zimmer einfach zu trocken. Das ist weder für uns, noch für die
Flusen gesund.
Wir haben es mit einem Luftbefeuchter probiert. Der war nicht ganz billig,
aber alle anderen Maßnahmen wie Schüssel auf der Heizung, feuchte Tücher
etc. halfen nicht. Ab dem dritten Tag Dauerbetrieb, war kein Schniefen mehr
zu hören. Ich hatte auch so das Gefühl, dass das Allgemeinbefinden der
Schnüffler sich verbesserte. Unseren Schleimhäuten ging es auch deutlich
besser.
Ich kann es jedem Rattenliebhaber nur empfehlen.
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14. Februar 2011
Tja, leider wird unser Billy nun doch keine 10 Jahr mehr alt.
Er ist in meinem Arm eingeschlafen. Hatte noch gehofft, dass er das Frühjahr
auf der Wiese erleben darf. Er hatte leider zum Schluss doch sehr stark
abgenommen. Es war nichts mehr dran zu kriegen.
9 Jahre ist aber doch ein sehr stolzes Alter für ein Meerschweinchen. Er war
bis zum Schluss nicht allein. Hatte immer seine Weiber um sich rum. Denke,
er hatte ein schönes Leben bei uns.
Er schläft nun bei uns im Garten weiter. Wir vermissen ihn. Wenn ich auf das
Meeripaddock schau, fehlt was.
Freu mich aber schon auf den Frühling. Da können dann alle auf das neue
Außengehege umziehen. Schön mit viel Wiese und Haselnußstrauch!
Bei den Taschenwölfen hat sich nichts geändert. Die Flusen sind alt
geworden.
Shiggi ist immer noch sehr fit. Allerdings kann sie nicht mehr so gut
klettern wie früher.
Tetra macht mir etwas Sorgen mit der Lunge.
Wega nimmt trotz Diät nicht ab. Sie wird nur noch Fretty gerufen. Allerdings
hört sie da sehr gut drauf.
Tala kommt immer noch nur zu mir. Sie lässt sich knubbeln und hoch nehmen.
Ist aber scheu geblieben.
Nubia, nur noch Stiefelchen gerufen, ist super lieb und verspielt. Sie
schmust gerne mit jedem aus unserer Familie. Sie ist sehr zahm geworden.
Aus dem Baby Baba ist eine dicke Maschine geworden. Frech, verspielt,
verschmust, verfressen. Sie ist unser Hacki. Hackt gerne mal in die Finger,
wenn man sie durch die Gitterstäbe steckt. Lässt aber sofort los, wenn sie
merkt, dass es kein Futter ist.
Insgesamt sind alle etwas ruhiger geworden. Machen aber immer noch genug
Unfug und viel viel Spaß!
Wir haben alle sehr gern. |
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